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Case Study

Projektstart und -aufbau: Entwicklung eines neuartigen Lenksystems für zukünftige Fahrzeugplattformen (nach der agilen Methodik & SCRUM)

Teil 1: Ausgangssituation

Ein global agierender TIER1-Zulieferer wählte das Projekt zur “Entwicklung eines neuartigen Lenksystems” aus, um erstmalig ein Projekt agil in der entsprechenden Abteilung durchzuführen. Alle vorangegangenen Projekte wurden bisher nach der klassischen Wasserfall-Methodik umgesetzt.

Das neue Projekt wurde domänenübergreifend und nach der agilen Methodik in Kombination mit dem SCRUM-Framework realisiert. Die Teammitglieder stammten aus verschiedenen Fachbereichen wie bspw. Mechanik, Hardware, Software und System-Design. Das Team wurde zusätzlich durch einen Agile-Coach begleitet.

 

 

 

 

 

 

 

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Teil 2: Herangehensweise

Nach der Benennung des Product-Owner-Teams wurde durch dieses eine grobe Roadmap und basierend darauf ein Ressourcen- und Budgetplan erarbeitet. Die erarbeiteten Pläne wurden mit den Stakeholdern abgestimmt und dem Projekt-sponsor vorgelegt.

Nachdem Roadmap, Ressourcen und Budget durch den Projekt-Sponsor genehmigt waren, wurde ein Kick-Off-Meeting mit dem Projektteam durchgeführt. Im Meeting wurde die agile Methodik vorgestellt und das SCRUM-Framework erörtert.

Es wurde bewusst ein hybrider Ansatz zwischen SCRUM und dem klassischen Wasserfallmodel gewählt. So konnten die Teammitglieder die agile Arbeitsweise kennenlernen. Daher wurden zu Projektbeginn nicht sofort alle Tools der SCRUM-Methodik, wie bspw. Backlog-Refinement und das Schätzen der Aufgaben im Backlog, angewendet.

Tägliche Stand-Up-Meetings (maximal 15 Minuten) sowie ein regelmäßiger Sprintübergang im zweiwöchigen Rhythmus (maximal 3 Stunden) bildeten einen ersten agilen Rahmen.

 

 

 

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Teil 3: Durchführung

 

Wie bei allen Change Prozessen, war es in den ersten drei bis sechs Monaten das Ziel, die Akzeptanz und das Commitment für die neuen Prozesse und agilen Abläufe sowohl im Projektteam als auch im Product Owner Team und bei den Stakeholdern zu fördern.

Die täglichen Stand-Up-Meetings wurden durch den Agile-Coach betreut, welcher auf die Anwesenheit der Teammitglieder und die Einhaltung des zeitlichen Rahmens achtete. Das Product Owner Team nahm – wie in der agilen Methodik gefordert – nicht an diesen Meetings teil. So konnte das Projektteam, z. B. ohne störende Einflüsse auf den Workflow, arbeiten und sich in Richtung eines selbst-organisierenden Teams entwickeln.

Die Sprintübergänge bestanden aus der Präsentation der Arbeitsergebnisse aus dem vorangegangenen Sprint, einer Retrospektive und dem sogenannten Sprint-Planning. Die Retrospektive wurde durch den Agile-Coach moderiert. In der Retrospektive wurde ein subjektives “Mood Board” mit einer Skala von 0 bis 10 geführt und in jedem Sprintübergang bei den Teammitgliedern abgefragt.

Sukzessive wurden weitere Tools des SCRUM-Frameworks, wie Backlog-Review und Planning-Poker, implementiert.

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Teil 4: Erfahrungen

Sehr positives Fazit nach einem Jahr:

Die einzelnen Bestandteile von SCRUM wurden sukzessive durch das Team angenommen und weiterentwickelt. Vorteile in der Form dieser Arbeitsweise wurden erkannt und einzelne Tools bewusst eingefordert.

Größter Benefit und außerdem Motivation für das Team war die enge Kommunikation über die Domänengrenzen hinweg. Der interdisziplinäre Austausch zwischen allen Projektbeteiligten sorgte für Transparenz, gab Sicherheit in der Umsetzung, ermöglichte  flexibles Agieren in jeder Projektphase und Wertschätzung.

Ebenfalls sehr positiv wurde die Methodik “Planning Poker” zur Aufwandsabschätzung für Arbeitspakete aufgenommen. Hier bewertet jedes Teammitglied, durch die Vergabe von Punkten, die Aufgaben für den nächsten Sprint. Hervorzuheben ist hier, dass alle Teammitglieder alle Aufgaben schätzen, also auch jene, welche nicht zu ihrer Domäne gehören. Bereits nach kurzer Zeit zeigte dieses Vorgehen erste Erfolge und führte zu sehr konsistenten Ergebnissen.

Für das Product-Owner-Team hat sich das “Mood Board” als optimales Werkzeug zur Beurteilung der Stimmung im Team erwiesen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Case Study interessieren. Sprechen Sie uns an und lassen Sie uns Ihre individuelle Case Study kreieren.

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